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Einbaurichtlinien BG-FA Fassadenrinnen

Allgemeine Hinweise

Die nachstehenden Einbaurichtlinien und Einbaubeispiele sind für Standardanwendungen vorgesehen und den örtlichen Gegebenheiten von planender Seite anzupassen. Die in Fachkreisen allgemein bekannten technischen Regelwerke und Richtlinien sind zu berücksichtigen.

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  1. Das Versetzen der BG-Rinnen kann auf einer Abdichtungsbahn,  im Splittbett oder in Monokornbeton nach RVS 08.18.01 erfolgen. Bei den Rinnen mit variabler Bauhöhe kann die Rinnenoberkante waagrecht verlaufen und die Sohle ein Gefälle aufweisen.
  2. Geeignet für den Einsatz bei Türschwellen in Fluchtwegen oder barrierefreier Bauweise bei Verwendung von Gitter-, Quer- oder Längsstabrosten. Hierbei erfolgt die Dimensionierung der Rinne gemäß ÖNORM B 3691:2012 12 01 Planung und Ausführung von Dachabdichtungen (Breite mindestens 20 cm, Überstand Türlichte beidseitig 30cm).
  3. Beginnen Sie mit dem Versetzen beim Übergang zum Ablauf. Auf jeder Rinne ist die Flussrichtung durch einen Pfeil gekennzeichnet.
  4. Die Stoßfugen zwischen den einzelnen Rinnenkörpern können dicht verschweißt oder mit geeigneten Dichtungsmassen abgedichtet oder verklebt werden – Materialbeschreibung und Mengenermittlung siehe BG-Dichtsystem.
  5. Vor Herstellung der angrenzenden Bodendecke, Abdeckungen einlegen und gegebenenfalls verschrauben bzw. die Rinne gegen zusammendrücken ausreichend aussteifen. Achten Sie beim Verdichten des Oberbaus und der Deckschicht (Asphalt, Pflaster, Feinsteinzeug, usw.) darauf, dass die Rinnen nicht beschädigt werden.
  6. Zusätzlich können Kreuz-, Eck- oder T-Stücke und bei perforierten Rinnen auch Stichkanäle und Aufsatzelemente eingesetzt werden. Bei geschlossenen Rinnen wird die Fassadenfläche kontrolliert entwässert (z.B. Ablauf nach unten) und dem Oberflächenentwässerungssystem zugeführt.
  7. In Bereichen wo verstärkt chemische Angriffe (z.B. Taumittel, Säuren, Laugen, usw.) zu erwarten sind, empfehlen wir Rinnen und Abdeckungen aus hochwertigem Edelstahl (z.B. 1.4571 – V4A) einzubauen.
  8. Für Aufsatzelemente und Stichkanäle gelten sinngemäß dieselben Einbaurichtlinien.

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