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Einbaurichtlinien LEFIX® Bankettplatten

Allgemeine Hinweise zu Einbau und Montage:

Die nachstehenden Einbaurichtlinien und Einbaubeispiele sind für Standardanwendungen vorgesehen und den örtlichen Gegebenheiten von planender Seite anzupassen. Die in Fachkreisen allgemein bekannten technischen Regelwerke und Richtlinien sind zu berücksichtigen.

  • Das Versetzen der Bankettplatten sollte mit geeigneten Werkzeugen (z.B. BG-Versetzzange für Bankettplatten oder Vakuum-Hebegeräte, ...) und entsprechenden Hebegeräten (z.B. Autokran, Bagger, ...) erfolgen.

  • Der Fahrbahnanschluss sollte dauerhaft mindestens 5 mm höher als die Oberfläche der Bankettplatte verlaufen um mechanische Beschädigungen zu vermeiden (z.B. Schneeräumung) und den Wasserabfluss zu gewährleisten.

  • Die Einstecklöcher für die Leitpflöcke müssen freigehalten bzw. vertieft hergestellt werden.

  • Die Bankettplatte dient nicht als Fahrbahnverbreiterung, sondern zur Absicherung des Fahrbahnrandes im Bankettbereich - ein ständiges Befahren der Bankettplatte ist zu vermeiden!

  • Ein Überfahren bei fehlender Fahrbahn-Deckschicht (z.B. Asphalt-Feinbelag während der Bauzeit) ist zu vermeiden.

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NEUBAU:

  • Herstellen einer dauerhaft tragfähigen Unterbettung, nach den gültigen Straßenbauvorschriften und den zu erwartenden Belastungsklassen.

  • Versetzen der Bankettplatten auf ein Splittbett (5/8) und einrütteln der Platten mit einer geeigneten Rüttelplatte.

  • Beim Verlegen der Bankettplatte auf einen Unterbeton (mind. C20/25 und geeignete Expositionsklasse) ist eine vollflächige Bettung der Bankettplatte herzustellen. Es ist eine Rückenstütze herzustellen (Dicke mind. 15 cm). Für eine gute Haftung am Fertigteil darf der Beton für Fundament und Rückenstütze beim Einbau noch nicht abgebunden sein.

  • Beim Aufbringen der Fahrbahndecke (bituminösen Verschleißschicht, Betondecke, …) ist satt an die Bankettplatte anzuschließen.

  • Zwischen den Bankettplatten ist eine Fugenbreite von 3-5 mm einzuhalten. Keine "Knirsch"-Verlegung. Die Fugen sollten mit geeignetem dauerelastischem Material ausgefüllt werden (keine Mörtelverfugung) - dadurch kein Grünbewuchs und ein besserer Verbund und Halt der Platten.

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SANIERUNG:

  • Beschneiden des Fahrbahnrandes, um eine saubere Anschlusslinie herzustellen und den beschädigten Fahrbahnbelag fachgerecht entfernen zu können.

  • Abtragen des alten Bankettmaterials.

  • Herstellen einer dauerhaft tragfähigen Unterbettung nach den gültigen Straßenbauvorschriften und den zu erwartenden Belastungklassen.

  • Bei Verlegung der Bankettplatte auf einen Unterbeton (mind. C20/25 und geeignete Expositionsklasse) ist eine vollflächige Bettung der Bankettplatte herzustellen. Es ist eine Rückenstütze herzustellen (Dicke mind. 15 cm). Für eine gute Haftung am Fertigteil darf der Beton für Fundament und Rückenstütze beim Einbau noch nicht abgebunden sein.

  • Beim Aufbringen der Fahrbahndecke (bituminösen Verschleißschicht, Betondecke, ...) ist satt an die Bankettplatte anzuschließen.

  • Die Fugen zwischen dem geschnittenen Fahrbahnrand und der Bankettplatte sind mit geeignetem Vergussmaterial (Gussasphalt, Kaltasphalt, o.ä.) auszufüllen. Zwischen den Bankettplatten ist eine Fugenbreite von 3-5 mm einzuhalten. Keine "Knirsch"-Verlegung. Die Fugen sollten mit geeignetem dauerelastischem Material ausgefüllt werden (keine Mörtelverfugung) - dadurch kein Grünbewuchs und ein besserer Verbund und Halt der Platten.

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